Erstmals mit eigener Liste: Grüne treten in Benediktbeuern an

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Der neu gewählte Vorstand des Grünen-Ortsverbands Loisachtal (v. li.): Schriftführer Björn Hannappel, Beisitzerin Michaela Peise, Specher Mirko Dejung, Specherin Konstanze Döring. © Patrick Staar

Die Grünen treten 2026 erstmals in Benediktbeuern an – mit einer eigenen Liste, klaren Zielen und Rückenwind für mehr Transparenz, Beteiligung und Nachhaltigkeit.

Benediktbeuern – Die Kommunalwahlen 2026 werden in Benediktbeuern spannend: Denn zum ersten Mal stellen die Grünen eine eigene Liste für den Gemeinderat auf. Einen Bürgermeisterkandidaten gibt es nicht. Die Nominierungsversammlung findet am Dienstag, 9. Dezember, um 19 Uhr im Gasthof Herzogstand statt.

Ortsverband gibt es erst seit Februar – „Uns ist es gleich gelungen, eine eigene Liste aufzustellen“

Den Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen gibt es seit Februar. Trotz der kurzen Zeit zeigt die Gruppe Präsenz im Ort. Der Wunsch, grüne Positionen auch im Gemeinderat sichtbar zu machen, wuchs durch steigende Mitgliederzahlen, neue Projekte und den Rückhalt vieler Bürger, wie Sprecherin Konstanze Döring erklärt. So entstand die Entscheidung, bei der Kommunalwahl anzutreten. „Uns ist es gleich gelungen, eine eigene Liste aufzustellen“, erklärt Döring. Ziel des jungen Verbands ist es ihren Angaben zufolge, frische Impulse in die Ortspolitik einzubringen und das demokratische Miteinander zu stärken.

Heimat soll auch für kommende Generationen lebenswert und stark sein

„Wir wollen unsere Heimat so gestalten, dass sie heute lebenswert ist und auch für kommende Generationen stark bleibt“, erklärt Döring. Es gehe darum, konstruktiv an Lösungen mitzuwirken, Transparenz zu fördern und ökologische, soziale sowie wirtschaftlich verantwortungsvolle Entscheidungen voranzubringen. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem mehr Grün im Ort, zum Beispiel durch renaturierte Flächen und neue Bäume, die Schatten spenden und die Biodiversität fördern. Gleichzeitig möchte der Ortsverband die Bildungsinfrastruktur stärken. Transparenz ist für die Grünen ebenfalls ein zentrales Anliegen. Deshalb sollen offene Entscheidungsprozesse und regelmäßiger Austausch mit den Bürgern die Grundlage ihrer Arbeit bilden.

Zentral: Vielfalt, Respekt und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Besonderen Wert legen die Mitglieder der Öko-Partei auf sichtbare Aktionen: Ein Beispiel ist die für den 19. Dezember geplante Veranstaltung, eine „Lichterkette für Demokratie“, mit der der Ortsverband ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzten möchte. Solche Initiativen sollen künftig regelmäßig zur politischen Diskussion beitragen.