In Pähl kandidiert Bürgermeister Simon Sörgel für den Gemeinderat. Er hatte im März seinen Rückzug vom Bürgermeisteramt angekündigt.
Pähl - Rathauschef Simon Sörgel ist immer für eine Überraschung gut. Am 13. März dieses Jahres kündigte er an, nicht mehr für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Jetzt gibt es ein Comeback vom Rückzug aus der Kommunalpolitik: Er tritt am 8. März 2026 als Gemeinderatskandidat für die Gruppierung „Politik für Pähl“ an.
Seine Begründung: Nach knapp zweieinhalb Jahren als Bürgermeister wolle er mit seiner Erfahrung für Kontinuität im Gemeinderat sorgen, nachdem man hier mit einem größeren Personalwechsel rechnet. So wird Gerhard Müller als dienstältestes Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender von „Politik für Pähl“ nicht mehr antreten.
Vor seinem Abflug nach Florida zum leider missglückten Endspiel „Müller gegen Messie“ seines Sohnes Thomas leitete er im Pfarr- und Gemeindezentrum die Aufstellungsversammlung für den Gemeinderat. Die 13 Bewerber kommen aus der „Mitte des Lebens“ und sind zwischen 35 und 45 Jahren alt. Sie wohnen oder arbeiten schon immer oder lange in Pähl und sind ehrenamtlich tätig beim Sportverein, Trommlerzug, der Blaskapelle oder der Freiwilligen Feuerwehr.
Alle betonten ihren Willen, Verantwortung zu übernehmen anstatt nur zu kritisieren. Sie wollen wieder „Ruhe reinbringen“ in den teils rüden Ton des Gremiums und „den liebenswerten Ort Pähl in seiner Eigenart für die nächste Generation erhalten und maßvoll weiterentwickeln.“ Gerhard Müller spricht von einer sehr motivierten Gruppe, bedauert aber, dass keine Frau dabei sei.
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