Zwei Mindelheimer Schulen erhalten Schulprofil Inklusion – Auszeichnung für Grund- und Berufsschule

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Die Berufsschule Mindelheim bekam von Kultusministerin Anna Stolz ihre Urkunde für den Erhalt des „Schulprofils Inklusion“ übergeben. © Alexandra BEIER

Mit dem „Schulprofil Inklusion“ zeichnet das Bayerische Kultusministerium Schulen aus, die sich in besonderer Weise dafür einsetzen, dass gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf selbstverständlich wird. Zu den neuen Profilschulen gehören auch zwei Mindelheimer Bildungseinrichtungen.

Mindelheim – Kultusministerin Anna Stolz betont: „Inklusion heißt, jedes Kind und jeden Jugendlichen mitzunehmen und seine Stärken zu fördern – unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Die Schulen mit dem ‚Schulprofil Inklusion‘ zeigen Tag für Tag, wie vielfältiges Lernen gelingt: mit Herz, Kompetenz und starkem Teamgeist. Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, Schulleitungen und Eltern, die sich mit großem Engagement für diesen Weg einsetzen. Sie alle sind leuchtende Beispiele für gelebte Vielfalt und starke Gemeinschaft.“

Zwei Mindelheimer Schulen mit dem Schulprofil Inklusion ausgezeichnet

Zu Beginn des neuen Schuljahres sind 43 weitere Schulen aus allen bayerischen Regierungsbezirken hinzugekommen. Im Rahmen eines feierlichen Festakts im Kultusministerium überreicht Kultusministerin Stolz die Urkunden vor Kurzem an die Vertreterinnen und Vertreter der neuen Profilschulen. Darunter waren auch die Grundschule Mindelheim und die Außenstelle der Staatlichen Berufsschule Mindelheim.

Das „Schulprofil Inklusion“ basiert auf einem gemeinsam entwickelten inklusiven Bildungs- und Erziehungskonzept, das die individuellen Bedürfnisse insbesondere der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen und/oder besonderen Förderbedarfen in den Mittelpunkt stellt. An den Profilschulen arbeiten Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen eng zusammen, um passende Lernangebote zu schaffen und gemeinsames Lernen in Unterricht und Schulleben zu ermöglichen.

Über 500 Schulen beteiligen sich an dem Programm in Bayern

Mit mittlerweile 544 Schulen trägt das Programm laut dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus maßgeblich zur Weiterentwicklung der inklusiven Schullandschaft in Bayern bei. Der Freistaat stärkt Inklusion auch personell und strukturell: So wurden zum aktuellen Schuljahr erneut zusätzliche Stellen ausschließlich für die Inklusion geschaffen, die gezielt den Ausbau inklusiver Bildungsangebote unterstützen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Urkundenübergabe „Schulprofils Inklusion“ Grundschule MN
Die Grundschule Mindelheim darf sich über eine Urkunde für das „Schulprofil Inklusion“ freuen. Übergeben wurde sie von Kultusministerin Anna Stolz. © Alexandra BEIER

Darüber hinaus sei Inklusion fester Bestandteil der Lehrerbildung in Bayern. Studierende und angehende Lehrkräfte würden bereits in ihrer Ausbildung umfassend auf die Arbeit in heterogenen Lerngruppen vorbereitet, so das Staatsministerium.

wk

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