Kompany erklärt Neuer-Entscheidung gegen Stuttgart

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Manuel Neuer saß im Spiel des FC Bayern beim VfB Stuttgart überraschend auf der Bank. Warum? Das erklärte Vincent Kompany noch vor dem Spiel.

Stuttgart/München – Ob man es als eine Ansage an den Keeper auf der anderen Seite interpretieren konnte? Eher nicht! Trotzdem war es bemerkenswert, als kurz vor 14.30 Uhr die Aufstellung des FC Bayern im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart reingeflattert kam. Auf dem Spielberichtsbogen stand beim Rekordmeister nämlich nicht Manuel Neuer ganz oben.

Vincent Kompany erklärt vor der Partie in Stuttgart, warum Manuel Neuer nicht spielte.
Vincent Kompany erklärt vor der Partie in Stuttgart, warum Manuel Neuer nicht spielte. © IMAGO/Grant Hubbs

Youngster Jonas Urbig war in der MHD-Arena in Stuttgart derjenige, der das FCB-Tor hüten durfte – und der Kapitän saß auf der Bank. War Neuer etwa verletzt? Zwar hatte der 39-Jährige zuletzt mit Magen-Darm-Probleme und einer kleinen Kapselverletzung zu kämpfen, aber Neuer hätte spielen können. Warum Neuer letztlich auf der Bank saß, erklärte Trainer Vincent Kompany bereits vor dem Anpfiff.

Urbig punktet beim Duell der Neuer-Nachfolger

„Heute war es eine Frage der Frische, wir vertrauen Jonas voll und ganz“, sagte der Belgier bei Sky. Ob der Coach mit Neuer extra ein Gespräch führen musste, um ihm zu erklären, dass er nicht im Tor stehen wird? „Wir tauschen uns immer viel aus und sprechen viel miteinander“, so Kompany. Also war es offenbar eine gemeinsame Entscheidung.

Brisant: Im VfB-Tor stand Alexander Nübel. Der steht eigentlich auch noch beim FC Bayern unter Vertrag und hofft womöglich insgeheim noch, irgendwann die Nachfolge von Neuer an der Säbener Straße antreten zu können. So wie es aktuell aussieht, dürfte aber eher Urbig der Thronfolger werden. Nübel hat in München noch einen Vertrag bis 2029.

„Er spielt eine gute Saison und hat sich in den letzten eins, zwei Jahren noch einmal richtig gut entwickelt“, sagte Sportdirektor Christoph Freund am Freitag auf der Pressekonferenz: „Er ist sicherlich einer der besten Torhüter in Deutschland. Insofern sind wir sehr, sehr froh, dass wir für die Zeit nach Manuel sehr, sehr gut aufgestellt sind.“

Je nachdem, wann Neuer also aufhört, wird das Torhüter-Duo beim Rekordmeister in nicht allzu ferner Zukunft also Urbig/Nübel heißen. Ersterer hat den Vorteil, dass er bereits jetzt schon Spielpraxis als Neuer-Nachfolger sammeln darf. Und als hätte es einen Beweis gebraucht, warum Urbig derzeit die Nase vorne haben dürfte, leitete er den Führungstreffer von Konrad Laimer beim VfB mit einem tollen weiten Ball ein. (smk)

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