Ab Februar werden die Strompreise günstiger. Ein Vier-Personen-Haushalt spart dadurch 120 Euro im Jahr.
Fürstenfeldbruck - Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck senken die Strompreise. Zum 1. Februar 2026 wird der Arbeitspreis in der Grundversorgung und bei allen Standardtarifen für Haushaltskunden um drei Cent brutto pro Kilowattstunde (kWh) günstiger. Der Grundpreis bleibt unverändert.
„Niedrigere Energiepreise an den Beschaffungsmärkten und geringere Netzentgelte geben uns den Spielraum, unsere Stromtarife anzupassen“, sagt Andreas Wohlmann, Bereichsleiter Vertrieb bei den Stadtwerken Fürstenfeldbruck. „Den Preisvorteil von drei Cent pro Kilowattstunde geben wir vollständig an unsere Kunden weiter.“ Die Verbraucher profitierten von den neuen Stromtarifen, die durchschnittlich um sieben Prozent günstiger seien als die bisherigen.
Somit würden Privathaushalte bei den Stromkosten spürbar entlastet. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen, jährlichen Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden bedeute diese Preisänderung eine Ersparnis von 120 Euro pro Jahr. „Zusätzlich bieten wir Stromtarife mit einer Preisgarantie von 24 Monaten auf den Energiepreis an. Mit dieser Garantie haben die Kunden eine Planungssicherheit bei ihren Stromkosten.“
Im Hintergrund steht ein Beschluss der Bundesregierung. Sie hat den Zuschuss von 6,5 Milliarden Euro an die vier großen Übertragungsnetzbetreiber bewilligt, um die Kunden bei den Kosten zu entlasten. Die Stadtwerke versorgen täglich bis zu 100 000 Menschen in der Region mit 100 Prozent Ökostrom, Erdgas, Wasser, Fernwärme und den dazugehörenden Dienstleistungen. Zu ihren Zielen gehört die lokale Energiewende. Daher investieren sie in die Windkraft, aber auch in Solar-Energie. Sehr gediehen sind beispielsweise die Planungen für Windräder im Gemeindegebiet Maisach und die Planungen für einen großen Solarpark an der S4.