Silvestervorbereitung: Mitarbeiter von Pyrotechnikfirma wird durch Kettenreaktion schwer verletzt

  1. Startseite
  2. Deutschland
  3. Baden-Württemberg

Kommentare

Im Bodenseekreis wurde der Mitarbeiter einer Pyrotechnikfirma bei Vorbereitungen für ein Silvesterfeuerwerk verletzt. © Reinert/dpa/swd-medien

Ein Mitarbeiter einer Pyrotechnikfirma am Bodensee wurde bei den Vorbereitungen zum Silvesterfeuerwerk schwer verletzt. Ob es wie geplant stattfinden kann, ist ungewiss.

Stuttgart – Ein Mitarbeiter einer Firma, die sich auf Pyrotechnik spezialisiert hat, erlitt bei den Vorbereitungen für ein Silvesterfeuerwerk eine Augenverletzung. Der 38-Jährige arbeitete in einer Lagerhalle in Frickingen (Bodenseekreis, Baden-Württemberg) mit einer Kugelbombe, die aus bisher ungeklärten Gründen detonierte, berichtete die zuständige Polizei Ravensburg. Die Firma betreibt in der Lagerhalle den genehmigten Verkauf von Pyrotechnik und bereitete zudem ein größeres Silvesterfeuerwerk für den Jahreswechsel vor.

Kettenreaktion führt zu Augenverletzung und brennendem Balkon

Die Detonation der ersten Kugelbombe führte zu einer Kettenreaktion. Zunächst fing ein Karton Feuer, den die Mitarbeiter der Firma ins Freie brachten und löschten. Dabei entzündete sich jedoch eine weitere Kugelbombe, deren Funken den Balkon eines Hauses in Brand setzten. Anwohner konnten das Feuer löschen, bevor die Feuerwehr eintraf.

Der Verletzte wurde in eine Augenklinik nach Ulm gebracht. Ob das geplante Feuerwerk in Heiligenberg (ebenfalls Bodenseekreis) an Silvester stattfinden kann, war unklar. Jedes Jahr verletzen sich in Deutschland zahlreiche Menschen beim Verwenden von Silvesterfeuerwerk. Wie Sie das vermeiden können, lesen Sie hier. (dpa/Polizei Ravensburg/jul)