Bombendrohung gegen Sparkasse in Mönchengladbach: Polizei evakuiert Teile der Innenstadt. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ein.
Mönchengladbach – Ein Großeinsatz der Polizei hat am Mittwoch (3. Dezember) Teile der Mönchengladbacher Innenstadt stundenlang lahmgelegt. Nach einer Bombendrohung gegen eine Sparkassen-Filiale in der Bismarckstraße sperrten die Sicherheitskräfte den gesamten Bismarckplatz ab und evakuierten mehrere umliegende Gebäude, wie der WDR berichtete. Die Drohung war mittags bei der Polizei eingegangen und löste umgehend einen Einsatz zahlreicher Beamter aus.
Der Bismarckplatz wurde vollständig abgeriegelt, die Bismarckstraße bis zur Hindenburgstraße gesperrt. Zahlreiche Einsatzkräfte durchsuchten systematisch die betroffenen Bereiche, während Spezialkräfte die Lage bewerteten. Die Evakuierung der umliegenden Gebäude erfolgte als Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Bevölkerung. Eine Zeugin berichtete gegenüber der Rheinischen Post (RP) von einem „generellen Durcheinander“ vor Ort.
Verkehrsbehinderungen rund um die Innenstadt
Die Sperrungen führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Busse konnten den Bismarckplatz nicht mehr anfahren und stauten sich auf den Zugangsstraßen. Etliche Schaulustige versammelten sich an den Absperrungen. Geschäfte und Büros in der Umgebung mussten ihre Türen schließen, während die Ermittlungen liefen. Der öffentliche Nahverkehr war von den Sperrungen ebenfalls betroffen.
Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Bombendrohungen ein, die Mönchengladbach in den vergangenen Monaten beschäftigt haben. Bereits im März war die Gesamtschule Hardt betroffen, im November folgte eine Drohung gegen das Minto-Einkaufszentrum. (Quellen: WDR, Rheinische Post) (bk)