Der Augsburger Christkindlesmarkt sorgte mit mobilen Pollern für Aufsehen. Die Stadt zieht Bilanz und plant mögliche Verbesserungen.
Augsburg - Auf dem Augsburger Christkindlesmarkt wurden die mobilen Stahlpoller zu einer der Hauptattraktionen. Nun will die Stadt prüfen, ob das Konzept im Jahr 2026 optimiert werden kann.
Sicherheitskonzept vom Augsburger Christkindlesmarkt kommt auf den Prüfstand
Das komplexe Sicherheitskonzept, das das ständige Verschieben von Stahlpollern auf dem Augsburger Weihnachtsmarkt umfasst, soll überprüft werden. Eine Nachbesprechung sei vorgesehen, teilte die Stadt mit. Dabei sollen Möglichkeiten zur Verbesserung untersucht werden.
An der Zufahrt zum Markt mussten Sicherheitsdienstmitarbeiter die Poller teilweise im Minutentakt mit Hubwagen bewegen, um der Tram die Durchfahrt zu ermöglichen. Dies sorgte weit über Augsburg hinaus für Gesprächsstoff und führte zu zahlreichen KI-generierten Videos, die im Internet für Heiterkeit sorgten.
Bürgermeisterin zufrieden mit Sicherheitskonzept – „Mag gewöhnungsbedürftig aussehen“
Insgesamt bewertete die Stadt das Konzept positiv. Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) erklärte, das Sicherheitskonzept sei gut abgestimmt gewesen und habe sich bewährt. „Dass mobile Poller durch einen Sicherheitsdienst bewegt werden, mag gewöhnungsbedürftig aussehen“, resümierte Ordnungsreferent Frank Pintsch.
Diese Lösung habe jedoch verschiedene Interessen vereint: Der Christkindlesmarkt sei optimal geschützt worden, der öffentliche Nahverkehr habe weiterhin funktioniert und die Atmosphäre des Marktes sei nicht durch Betonklötze gestört worden. (Quelle: dpa) (kam)
Der Verkauf fürs Silvesterfeuerwerk hat begonnen. Und damit wie jedes Jahr ein Streit. Polizei, Ärzte und Umweltverbände fordern Verbot