Schlagerstar und Moderator Florian Silbereisen steht in der Kritik. Der Showmaster nimmt Stellung zu den Vorwürfen und nennt Beispiele für seine Verteidigung.
München – Florian Silbereisen (44) steht mitten in den Vorbereitungen für seinen zweiten „Silvester-Schlagerbooom“ und nimmt sich dennoch Zeit, auf die Kritik an seinen Shows zu reagieren. Im Interview mit der Schweizer Zeitung Blick äußert sich der Moderator zu den Vorwürfen, in seinen Sendungen würden immer wieder die gleichen Künstler auftreten. Die Diskussion um die Gästelisten seiner erfolgreichen Schlagershows reißt nicht ab – nun bezieht der ZDF-Star klar Position. „Das sehe ich überhaupt nicht“, kontert Florian Silbereisen entschieden.
Der Vorwurf kommt von prominenter Seite: Roberto Blanco (88) hatte im Interview mit der Berliner Morgenpost die deutsche Schlagerszene scharf kritisiert. „Das ist wie eine kleine Mafia. Fast immer die gleichen Gäste. Die kennen sich alle“, bemängelt der Entertainer. Wie die Münchner Abendzeitung berichtet, äußert Roberto Blanco auch Unmut über die Gagen-Situation. Er fordere mittlerweile: „Laden Sie mich bitte nicht mehr ein, wenn Sie mir kein anständiges Honorar zahlen können.“ Florian Silbereisen weist diese Kritik nun zurück und verweist auf die Erfolge seiner Formate.
Florian Silbereisen verteidigt seine Gästelisten und betont die Chancen für neue Stars in seinen erfolgreichen Schlagershows
Auch andere Schlagerstars warten vergebens auf eine Einladung zu Florian Silbereisens Shows. Im Gespräch mit t-online sprach Francine Jordi (48) über die ARD-Silvestershow. Nachdem sie die Moderation der Sendung abgegeben hatte, wurde Silbereisen ihr Nachfolger. Auf die Frage, warum sie seit Jahren nicht mehr in einer seiner Shows aufgetreten ist, sagte Jordi: „Ich wurde nicht angefragt für die Shows. Entweder hat ein Lied von mir nicht gepasst oder die Gästeliste war schon voll.“
Silbereisen sieht das anders: „Wir haben in den letzten Jahrzehnten so vielen neuen Stars eine Chance gegeben“, erklärt Florian Silbereisen gegenüber Blick. Er nennt konkrete Beispiele: „Semino Rossi, Helene Fischer (41), Voxxclub, Ben Zucker und viele mehr hatten alle ihren ersten großen TV-Auftritt bei uns, als sie noch unbekannt waren.“ Auch etablierte Künstler wie Ross Antony, Maite Kelly (46), Giovanni Zarrella (47) und Eloy de Jong hätten durch seine Shows ihre Karriere vorangetrieben. Für den „Silvester-Schlagerbooom“ am 31. Dezember 2025 kündigt Florian Silbereisen ein hochkarätiges Line-up an, darunter Roland Kaiser (73), Maite Kelly und Unheilig.
Die Tickets für die Show waren laut Blick in wenigen Minuten vergriffen. Über 10.000 Sitz- und Stehplätze gibt es beim „Schlagerbooom“, der den Schlager neu inszeniert. Für eine Show wie den Schlagerbooom habe es kein Vorbild gegeben, betont Florian Silbereisen. Der Fokus liege nicht nur auf der Bühne, sondern auf den Menschen, die mit den Stars feiern. Schlagerstar Heino (87) hatte Silbereisen im April hingegen ebenfalls kritisiert. Verwendete Quellen: Abendzeitung, Blick, Merkur, t-online (nana)