Alba (25) vermietet Zimmer nicht an Rentner: "Möchte jemanden, der eine gute Umgebung bietet"

Ihr Vater hat Alba Aldehuela (25) eine Wohnung in Spaniens Hauptstadt Madrid gekauft. Diese nutzt die 25-Jährige als Wohngemeinschaft. Dabei ist ihr allerdings aufgefallen, wen sie nicht als Mitbewohner haben möchte. 

"Ich möchte jemanden, mit dem ich gut zusammenleben kann und der eine gute Umgebung bietet", wird die Frau in der spanischen Zeitung "El Español" zitiert. Rentner wolle Aldehuela nicht aufnehmen, weil sie glaubt, dass diese "nicht zum Zusammenleben ihrer Wohnung beitragen würden". 

Wohngemeinschaft nur mit Menschen, die Alba kompatibel erscheinen

"Natürlich ist es am Ende so, dass ich dort wohne und es mein Alltag ist", berichtet sie dem Portal. Daher wolle sie nur mit Menschen die Wohnung teilen, die sie für kompatibel hält. Sie glaubt, dass es schwierig für Rentner sei, "wenn ich feiern gehe und um 5 Uhr morgens ankomme". 

Wichtig sei Alba Aldehuela eine Koexistenz. Gemeldet haben sich bei ihr auch Mütter mit Babys, die ein Zimmer suchten. Aber sie suche Menschen "mit mehr oder weniger derselben Rolle". 

Frauen auf einem Bild
Wohngemeinschaften mit Altersunterschied können gut harmonieren. (Symbolbild) Imagebroker/Imago

Zwei Generationen in einer WG

Während Alba Aldehuela in ihrer WG auf Gemeinsamkeiten setzt, kann auch ein Zusammenleben mit einem Altersunterschied von 50 Jahren gelingen. Beate Meißner (21) lebt mit Cornelia Strauß (70) gemeinsam in Berlin – es ist die erste Generationen-WG des Vereins Sonay soziales Leben, berichtet der "Sozialverband VDK".

Meißner suchte bezahlbaren Wohnraum in Berlin und Strauß wollte ein Zimmer vermieten, um sich weiterhin die Miete leisten zu können. Vorab mussten beide Frauen einen Fragebogen mit 25 Fragen beantworten – sie hatten viele Übereinstimmungen und auch das erste Treffen harmonierte sofort. Die beiden Frauen leben seit rund einem Jahr zusammen.