Ukraine-News: Russland erhebt vor Selenskyj-Trump-Treffen Vorwürfe gegen Kiew

  1. Startseite
  2. Politik

Kommentare

Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Trump bestätigt Treffen mit Selenskyj am Sonntag. Russland wirft Kiew vor, Friedenspläne zu „torpedieren“.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Selenskyj bei Trump zu GastWolodymyr Selenskyj deutet vor Gespräch mit Donald Trump Bereitschaft für Referendum über Friedensplan an.
  2. Landesweite Angriffe in der UkraineUkraine-Krieg: Russland startet neue Attacken.

Moskau – Russland hat der Ukraine vorgeworfen, die Gespräche über ein Ende des Ukraine-Krieges zu „torpedieren“. Vor dem für Sonntag (28. Dezember) in Florida geplanten Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump übte Moskau scharfe Kritik am überarbeiteten Friedensplan. Der neue Entwurf sei „radikal anders“ als der Text, über den Moskau mit Washington verhandelt habe, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow.

Wolodymyr Selenskyj hält die Hand unters Kinn, im Hintergrund Donald Trump und Wladimir Putin.
Wolodymyr Selenskyj (vorne) lenkt die Ukraine durch Russlands Angriffskrieg – Druck auf ihn kommt von Wladimir Putin (re.) und Donald Trump. © Montage: IMAGO/Sven Simon/Presidential Office of Ukraine

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Ukraine und ihre Unterstützer – allen voran die EU, die „nicht für eine Einigung“ in dem Konflikt sei – hätten ihre „Bemühungen verstärkt, sie zu torpedieren“, sagte Rjabkow im russischen Fernsehen. „Ohne angemessene Lösung der Probleme, die zu dieser Krise geführt haben, wird es ganz einfach unmöglich sein, zu einer abschließenden Einigung zu gelangen“, betonte der russische Vize-Außenminister.

Selenskyj bei Trump zu Gast

Im Gespräch mit dem US-Portal Axios deutete Selenskyj die Bereitschaft für ein Referendum über den Friedensplan an, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Russland zu einer mindestens 60 Tage dauernden Feuerpause bereit sei. US-Beamte befürworteten laut Axios einen kürzeren Zeitraum. Selenskyj hat jedoch Zweifel, ob Russland dem Plan Trumps zustimmen wird. „Ich habe einige Informationen, aber ich bin an einem Punkt, an dem ich nur die Worte von Führungspersonen glauben möchte.“

Selenskyj erklärte, bei seinem persönlichen Gespräch mit Trump würden „sensible“ Themen wie der Streit um die Region Donbass oder die Zukunft des Atomkraftwerks Saporischschja zur Sprache kommen. Außerdem werde es um mögliche bilaterale Abkommen zwischen Washington und Kiew etwa zu Sicherheitsgarantien gehen. Trump betonte, es sei nichts beschlossen, solange er kein grünes Licht gebe. Selenskyj „hat nichts, solange ich nicht meine Zustimmung gebe“, sagte er gegenüber Politico. „Wir werden also sehen, was er hat“, fügte Trump hinzu.

Landesweite Angriffe in der Ukraine

In Kiew ereigneten sich indes am frühen Samstagmorgen heftige Angriffe. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von lauten Explosionen, von denen einige von Blitzen begleitet wurden, die den Nachthimmel erhellten. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte auf Telegram: „Explosionen in der Hauptstadt. Die Luftabwehr ist im Einsatz. Bleiben Sie in Schutzräumen.“

Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Drohnen und Raketen bewegten sich auf mehrere ukrainische Gebiete zu, darunter Kiew. Die Behörden gaben in den frühen Morgenstunden einen landesweiten Luftalarm heraus. (Quellen: dpa, AFP) (cs)

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/politik/ukraine-news-russland-erhebt-vorwuerfe-vor-selenskyj-trump-treffen-zr-94099699.html