Ein Familienmitglied steuerte den Radlader, der das Kind erfasste. Die genauen Umstände des Unglücks in Bayern sind bisher unklar.
Marktheidenfeld – Ein dreijähriger Junge ist auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Marktheidenfeld von einem Radlader erfasst worden und noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlegen. Das schwere Baufahrzeug wurde nach Erkenntnissen der Ermittler von einem erwachsenen Familienmitglied des Kindes gesteuert. Die Polizei hat Untersuchungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den Fahrer eingeleitet.
Radlader in Bayern erfasst Dreijährigen – Untersuchungen wegen fahrlässiger Tötung
Der folgenschwere Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag auf dem Hof im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart. Trotz schnellen Eintreffens der Rettungskräfte konnte der herbeigerufene Notarzt nur noch den Tod des kleinen Jungen feststellen. Die genauen Umstände des Unglücks bleiben vorerst unklar.
Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs hat die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen beauftragt. Ein Polizeisprecher betonte, dass die Behörden derzeit von einem tragischen Unglücksfall ausgehen. Weitere Details zur Person des Fahrers wurden aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht veröffentlicht.
Für die Angehörigen des verstorbenen Kindes wurde ein Kriseninterventionsteam aktiviert. Die Spezialisten betreuen die schwer erschütterte Familie und bieten psychologische Unterstützung in den ersten Stunden nach dem Verlust. (Quelle: dpa) (res)