Supermarkt-Kunden schildern chaotische Zustände: „Es war der Horror“, „Nicht mehr normal“

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Supermarkt-Kunden berichten von chaotischen Zuständen: „Es war der Horror“, „Nicht mehr normal“

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Der Ansturm auf die Supermärkte vor Weihnachten belastet Angestellte und Kundschaft gleichermaßen. Es gibt drastische Schilderungen.

München – Weihnachten ist für die meisten Menschen positiv konnotiert. Doch eine Sache, die nun mal auch dazugehört, dürfte den wenigsten gefallen: Weihnachtseinkäufe! Doch es wollen nun mal die Raclette-Käse-Vorräte aufgestockt werden, Getränke gekauft oder auch nur die wertvollen Rohstoffe für Würstchen mit Kartoffelsalat erstanden werden. Falls frische Ware dabei ist, lässt sich das auch nicht mal eben eine Woche vorher erledigen.

Blick in einen Kaufland-Supermarkt am 22. Dezember
Blick in einen Kaufland-Supermarkt am 22. Dezember. © IMAGO/Anton Geisser

Zur Tradition gehört es aber auch, dass sich Kunden in den sozialen Medien darüber auslassen, wie schlimm es in den Supermärkten zugeht. Oder aber, sie machen sich einen Spaß daraus, es zu beobachten. So schrieb eine Nutzerin am 23. Dezember bei Threads: „Wisst ihr, was ich gleich machen werde? Mich in ein Café setzen, zum Beispiel bei Kaufland, und dem ganzen hektischen Gewusel zuschauen. Da an Weihnachten ja die Welt untergeht. Das wird lustig.“ Sie bekommt prompt folgende Reaktion: „Ich war gestern im Kaufland noch ein paar Kleinigkeiten holen. Was da abging, ist nicht mehr normal. Man hätte denken können, es gibt die nächsten paar Wochen nix mehr zu kaufen.“

Supermarkt-Ansturm vor Weihnachten belastet Mitarbeiter und Kunden

Bei TikTok filmt ein Nutzer am 23. Dezember das Rewe-Lager und schreibt: „Der härteste Tag des Jahres beginnt. Also haltet stand.“ Ein weiteres Video aus einem Edeka-Markt zeigt, wie Mitarbeiter Massen an Waren einräumen, um dem Weihnachtsansturm gerecht zu werden.

Bei X gibt es auch drastische Schilderungen. „Hilfe, weil es leider ab übermorgen für immer nichts mehr einzukaufen gibt, musste ich leider heute Morgen noch mal los. Leider auch der Rest der Bevölkerung“, schreibt eine Nutzerin. Und erhält folgende Antwort: „Es war gestern der Horror, ich wollte nur zu Kaufland, mein Kind abholen, nur ganz kurz! Es war nicht ein Parkplatz mehr auf diesem riesengroßen Parkplatz, meine Güte.“

Eine andere Nutzerin schildert vom 22. Dezember: „Keine Parkplätze mehr im Parkhaus und der Stau bei Ein- und Ausfahrt hat länger gedauert als der Einkauf.“ Dabei fallen in die Woche von Heiligabend dieses Jahr immerhin zweieinhalb potenzielle Einkaufstage: der Montag, 22. Dezember, der Dienstag, 23. Dezember sowie in Teilen noch der 24. Dezember. Es scheint trotzdem nicht so richtig zu klappen, dass sich die Leute verteilen.

Besonders extrem wird die Situation beim Käse und beim Fleisch geschildert. Ein Nutzer zeigte ein leeres Käse-Regal, eine andere Person schrieb: „Gut, dass wir kein Fleisch kaufen. Die Schlange mit Menschen an der Fleischtheke ging durch den ganzen Supermarkt.“ Eine weitere: „22. Dezember, halb zehn, Schlange ab der Fleischtheke bis Meppen, ansonsten alles normal bekloppt.“ Doch auch ein leeres Gurkenregal in einem Rewe wurde beobachtet.

Ein Threads-User zeigt das leere Gurkenregal einer Rewe-Filiale. © Threads

Vom 22. und 23. Dezember stammen die beiden folgenden Wortmeldungen: „So. Ich war heute im Aldi. Das nächste Mal gehe ich erst im neuen Jahr einkaufen. Macht ihr mal die Feiertags-Supermarkt-Panik allein.“ Und: „War gerade auch im Rewe! Grausam, die Leute, als gäbe es kein Morgen!“ Interessant daran ist natürlich, dass sich Supermarkt-Kunden darüber beschweren, dass andere Menschen auch im Supermarkt sind. In verschiedenen sozialen Medien kursiert auch ein beeindruckendes Foto, das sich aber schnell als KI-Fake entpuppt: Im Kaufland ist es zwar voll, aber so voll dann doch nicht.

Man könnte noch ewig weitermachen mit Erfahrungsberichten – oder einfach schließen mit dem einer Threads-Userin, die an die Kassenkräfte denkt: „Jedes Jahr das gleiche Spiel. Da wird sich beim Rewe um die Einkaufwagen gekloppt. Das Kassenpersonal wird blöd angemacht, weil die Schlangen zu lang sind und es zu lange dauert. Wie jedes Jahr kommt Weihnachten völlig überraschend. Allen Kassierern und Kassiererinnen wünsche ich für die kommenden Tage Nerven aus Stahl und ein wunderschönes Weihnachtsfest. Haltet durch.“ Wussten Sie, dass man ein bestimmtes Getränk nie aufs Kassenband legen sollte? (Quellen: Facebook, X, Threads, TikTok) (lin)

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