Frau weigert sich, am Wochenende Aufträge anzunehmen – Personalabteilung schaltet sich ein

Als ihre Mutter schwer erkrankte, bat eine Mitarbeiterin darum, zwei Wochen im Homeoffice arbeiten zu dürfen. Die Personalabteilung lehnte ab, da ihr Vertrag eine "Tätigkeit im Büro" vorsehe. Daraufhin nahm die Frau unbezahlten Urlaub.

Kurz darauf sollte sie wegen eines neuen Projekts am Wochenende von zu Hause aus Kundengespräche führen. Doch nun lehnte sie ab. Sie antwortete nach eigenen Angaben: "Tut mir leid, ich darf nicht von zu Hause arbeiten!" Damit trat sie eine Lawine los. Das Portal "Bride Side" berichtete über den Fall. 

Frau weigert sich, am Wochenende Aufträge anzunehmen: "Bin für Maßnahme verantwortlich, die Kollegen unglücklich macht" 

Am nächsten Tag erhielten alle Mitarbeiter des Unternehmens eine Rundmail der Personalabteilung, in der neue Regeln angekündigt wurden. In der E-Mail kündigte die Personalabteilung an, alle Verträge auf Büroanstellung umzustellen und zugleich "Flexibilität und Erreichbarkeit" für dringende Wochenendaufgaben aus der Ferne zu verlangen. 

Dabei verwies die Abteilung auf einen "jüngsten Vorfall", der die Grenzen der bisherigen Regelung aufgezeigt habe. Die betroffene Mitarbeiterin plagen nun Gewissenbisse, sie fühlt sich als Buhmann. "Ich werde als diejenige angesehen, die für diese drastische Maßnahme verantwortlich ist, die meine Kollegen unglücklich und frustriert gemacht hat."

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