Die Menschen in Bayern freuen sich auf Weihnachten, die Polizeipräsidien bereiten sich derweil bereits auf Silvester vor. Wie steht es um die hiesige Sicherheitslage?
München – Die Nachricht, wonach mehrere Menschen in Bayern einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant haben sollen, sorgte für reichlich Verunsicherung. Unsere Redaktion hat beim Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration nachgefragt – wie steht es um die Sicherheitslage in Bayern an Silvester?
Sicherheitslage in Bayern an Silvester: keine Hinweise auf „außergewöhnliche Gefahren“
Laut Oliver Platzer, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration, bereiten sich die Präsidien der Bayerischen Polizei „auch in diesem Jahr bewährt“ auf die Silvesternacht 2025/2026 vor. Weiter schreibt Platzer: „Für Bayern liegen derzeit keine Hinweise auf besondere oder außergewöhnliche Gefahren in der Silvesternacht vor.“ Allerdings „besteht weiterhin eine anhaltend hohe abstrakte Gefährdung“, so der Pressesprecher des Ministeriums.
Polizei und Sicherheitsbehörden würden die Lage aufmerksam beobachten, laufend bewerten und in engem Austausch mit den Kommunen stehen. „Wo erforderlich, wird die Bayerische Polizei mit starken Kräften schnell vor Ort sein – dies ist in den vergangenen Jahren bereits sehr erfolgreich gelungen“, so Platzer weiter. Zusätzliches Personal könne im Bedarfsfall die regulären Wach- und Streifendienst verstärken.
Silvester 2025/2026 in Bayern: Ministerium kündigt „Entschlossenes“ Vorgehen der Polizei an
Weiter erklärt das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, dass in der Silvesternacht „geschlossene Einheiten der Landespolizei sowie Einsatzeinheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei bereit“ stehen. Bei Sicherheitsstörungen würde man konsequent und „entschlossen“ einschreiten.
Silvester rückt mit großen Schritten näher, dabei flammt erwartungsgemäß auch die Diskussion rund um private Böllerverbote wieder auf. In der Antwort des bayerischen Innenministeriums an unsere Redaktion ging es auch um ein landesweites Böller-Verbot. (Quelle: Anfrage an das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration), (fhz)