Carl-Orff-Schule Dießen ist jetzt fit für die offene Ganztagsbetreuung

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Feierliche Inbetriebnahme der reaktivierten Klassenräume der Carl-Orff-Schule durch Rektor Michael Kramer und Bürgermeisterin Sandra Perzul (vorne). Im Hintergrund freuen sich OGTS-Koordinatorin Nadine Tscheru und die Konrektorinnen Annette Trischberger, Michaela Hiebler und Beate Koch (von links). Rechts hinter der Bürgermeisterin Christian Frickinger, Leiter der Bautechnik. © Roettig

Der Mief von früher ist weg, weil man aus alt neu gemacht hat: Drei teilweise seit 15 Jahren ungenutzte Klassenzimmer im Souterrain der Dießener Carl-Orff-Schule wurden nach den aktuellen Schulstandards renoviert und jetzt offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Dießen - Rektor Michael Kramer und Bürgermeisterin Sandra Perzul öffneten dazu die symbolische rote Schleife unter dem Beifall der Konrektorinnen Annette Trischberger, Michaela Hiebler und Bettina Koch sowie der OGTS-Koordinatorin Nadine Tscheru. Wegen der stufenweisen Einführung der offenen Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 war die Reaktivierung die schnellste Lösung. Und zwar für eine multifunktionale Nutzung am Vormittag als Klassenzimmer oder Fachräume und ab Mittag für die Ganztagsbetreuung. Bei einem späteren Erweiterungsbau der Schule können diese Flächen schon mal eingespart werden.

Wie Christian Frickinger, Leiter der gemeindeeigenen Bautechnik, erläuterte, liege man mit 396.000 Euro knapp unter dem Kostenvoranschlag für Planung, Umbau und Ausstattung. Wobei man mit staatlichen Zuschüssen von bis zu 195.000 Euro rechnet, wie Geschäftsstellenleiter Karl Heinz Springer dem Gemeinderat vor der Genehmigung erläutert hatte. Bei der Abstimmung verweigerten sechs Gemeinderäte trotzdem ihr Okay, weil ihnen die Kosten „exorbitant zu hoch“ erschienen.

Dem widersprach Bautechnik-Chef Frickinger und erläuterte, was alles gemacht wurde bzw. gemacht werden musste: Bodenaustausch in Industrieparkett, Verkleidung der Rohre, Abhängung von Schallschutzdecken, Wände und Decken gestrichen, Elektrik komplett erneuert, neue Heizkörper und Waschbecken, neues Lichtkonzept, schallschluckende Vorhänge sowie neue Möblierung mit Schränken und neue Türen.

Frickinger und Kramer dankten bei der Übergabe ganz speziell dem bald in den Ruhestand gehenden Geschäftsleiter Springer, der sich vehement für die schnelle Umsetzung des Projekts stark gemacht habe. So wurden die Räume in der Rekordzeit von nur drei Monaten fertiggestellt. Im kommenden Jahr wird noch der Flur für „mehr Aufenthaltsqualität“ mit neuem Bodenbelag, Akustikverbesserung, Beleuchtung und Schreinermöbel als Garderobenlösung ertüchtigt.

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