In Fürstenfeldbruck sorgt das Abstellen von E-Scootern immer wieder für Ärger. Die Stadt denkt über schärfere Maßnahmen gegenüber den Vermietfirmen nach, um das Problem falsch geparkter Roller in den Griff zu bekommen.
Fürstenfeldbruck – Wo nach der Fahrt den ausgeliehenen E.Scooter abstellen? Bitte nicht einfach kreuz und quer! Die Stadt Fürstenfeldbruck überlegt sich jetzt, härter gegenüber den Vermietfirmen vorzugehen, wenn weiterhin nicht richtig geparkt wird. Und appelliert an den Nutzer um Rücksichtnahme.
In Bruck kann nur in ausgewiesenen Bereichen ein E-Roller ausgeliehen werden. Fahrt und auch Parken ist ebenfalls nur in bestimmten Zonen möglich. Das Problem: Oft werden die Scooter einfach dort abgestellt, wo der Trip zu Ende ist und das manchmal nicht „respektvoll“ – vor Einfahrten, Garagen, Zebrastreifen oder mitten auf dem Gehweg. Dabei gibt es durchaus ausgewiesene Roller-/Multifunktional-Parkplätze (Foto rechts) in der Innenstadt und angrenzend.
Im Juli verzeichnete der Anbieter LIME rund 8.000 Fahrten (1.800 Nutzer) mit durchschnittlich ca. 1,5 Kilometer und acht Minuten Dauer. 40 Roller sind im Einsatz. Die Stadt prüft nun, „falsch“ geparkte Scooter von Bauhofmitarbeitern entfernen zu lassen, um so den Anbieter zu einer Lösung des Parkproblems zu bewegen. Leichter wäre es allerdings, wenn der Nutzer ordentlich abstellen würde.
saf
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