Der TEV Miesbach siegt trotz schwacher Leistung mit 5:2 gegen die Mammuts

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Siegestreffer: In Schongau markierte Benedikt Pölt mit dem 4:2 den endgültigen Sieg für den TEV Miesbach. © Roland Halmel

Trainer Dusan Frosch spricht von unverdienten Punkten: Der TEV Miesbach gewinnt trotz durchwachsener Leistungen deutlich gegen EA Schongau.

Miesbach – Der TEV Miesbach hat bei den Mammuts in Schongau den nächsten Dreier eingefahren. Trotz einer durchwachsenen Leistung reichte die individuelle Klasse der Kreisstädter am Ende zum nächsten Sieg in der Bayernliga, mit dem der TEV seinen Platz im Spitzenfeld des Klassements weiter festigte.

EA Schongau – TEV Miesbach 2:5 (0:2/2:1/0:2)

TEV: Ewert (Maier) – Bacher, Kuhn, Sihling, Waizmann, Pretnar, Nowak – März, Grabmaier, Asselin, Feuerreiter, Merl, Schlickenrieder, Ehliz, Haltmair, Pekr, Späth, Pölt, Schüpping.
Tore: 0:1 (9.) Pekr (Feuerreiter), 0:2 (14.) Kuhn (März, Ehliz), 1:2 (24.) Krabbat (Freidenfelds, Merkle) 5-4 PP, 2:2 (26.) Krabbat (Schweinberger, Steffens) 4-5 SH, 2:3 (37.) Feuerreiter (Pekr, Asselin), 2:4 (54.) Pölt (Pekr), 2:5 (55.) Späth (Nowak, Grabmaier).
Strafen: EAS 12 – TEV 16.
Schiedsrichter: Matthias Alt, Benjamin Gasda.
Zuschauer: 160.

Wirklich zufrieden war TEV-Trainer Dusan Frosch mit der Vorstellung seiner Mannschaft aber nicht. „Wir waren nicht die bessere Mannschaft. In den ersten zwei Dritteln haben wir zu viele Fehler gemacht, obwohl wir nach dem ersten Drittel 2:0 vorne waren“, erklärt Frosch. „Das 3:2 war ein glückliches Tor. Ich habe probiert, mit vier Reihen zu spielen, nach der Umstellung auf drei Reihen war es besser. Es waren unverdiente drei Punkte. Schongau hat sehr gut und clever gespielt. Trotzdem sind wir glücklich mit den drei Punkten.“

Die Hausherren hatten bereits im ersten Drittel über weite Strecken mehr vom Spiel, die Tore machten aber die Miesbacher. Direkt vom Bully weg kam die Scheibe zu Matej Pekr, der zog einfach ab, und ein Schongauer fälschte den Puck ins eigene Tor ab. Auch das 2:0 war eher ein glücklicher Treffer. Schongaus Keeper Michael Güßbacher rutschte ein eher harmloser Abschluss von Stefan Kuhn, der aus der eigenen Zone ins Angriffsdrittel durchmarschiert war, durch ins Netz.

Im zweiten Durchgang bestraften die Hausherren die Miesbacher Nachlässigkeiten mit einem Doppelschlag. Im Powerplay traf Dominic Krabbat unter Mithilfe der TEV-Defensive zum 1:2. Wenig später war es erneut Krabbat, der in Unterzahl mit einem Alleingang ausglich zum 2:2.

Für die Wende zu Gunsten des TEV sorgte dann das 3:2 von Felix Feuerreiter drei Minuten vor Drittelende. Pekr, der ein starkes Spiel machte, erkämpfte sich die Scheibe in der Offensiv-Zone, legte ab ins Zentrum, und Feuerreiter verwandelte im Slot zur neuerlichen Führung.

Im Schlussabschnitt steigerte sich der TEV und sorgte mit einer defensiv sehr soliden Leistung und den nötigen Toren auf der anderen Seite für die Entscheidung. Benedikt Pölt, der in den vergangenen Wochen oft Pech im Abschluss hatte, brachte die Miesbacher in der 54. Minute mit dem 4:2 endgültig auf die Siegerstraße. Erneut war es Pekr, der sich den Puck hinter dem gegnerischen Kasten erkämpfte und Pölt in Szene setzte. Justi Späth machte wenig später mit dem fünften Treffer im Nachschuss endgültig den Deckel drauf, und so nahmen die Miesbacher drei glückliche Punkte mit an die Schlierach.

Im Stile einer Spitzenmannschaft erledigt der TEV zurzeit auch die Pflichtaufgaben gegen die Mannschaften aus dem hinteren Tabellendrittel, wie die Mammuts, die derzeit auf Tabellenplatz elf liegen, und ist damit auf dem besten Weg in Richtung Heimrecht im Playoff-Viertelfinale.