Johannes Stadler tritt für die CSU als Bürgermeisterkandidat in Petershausen an

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Petershausens CSU-Bürgermeisterkandidat Johannes Stadler (Mitte) mit Ehefrau Christina und Landrat Stefan Löwl. © ps

Der 34-Jährige wurde mit großem Applaus nominiert. Er will die finanzielle Situation der Gemeinde verbessern und die Lebensqualität erhöhen.

Petershausen – Jetzt steht es fest: Johannes Stadler ist Bürgermeisterkandidat der CSU. Den 34-Jährigen haben die Mitglieder am Mittwochabend bei der Aufstellungsversammlung des CSU-Ortsverbands mit klarem Votum und großem Applaus nominiert. Stadler, der in Obermarbach aufgewachsen ist und jetzt in Glonnbercha lebt, ist beruflich im Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München tätig. Der junge Familienvater ist vor gut einem Jahr als Nachrücker für Günter Fuchs in den Gemeinderat eingezogen und seit diesem Zeitpunkt auch dritter Bürgermeister, seit fünf Jahren ist er stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender.

Stadler, der sich in einer ausführlichen Rede vorstellte, gab sich überzeugt, „dass wir mit klugen Entscheidungen und einem starken Team die finanzielle Situation verbessern und gleichzeitig die Lebensqualität in unserer Gemeinde erhöhen können.“ Als Rathauschef möchte er „die Stimmen aller Bürger und Bürgerinnen hören“ und das Amt des Bürgermeisters „mit Herzblut ausfüllen, als einer von uns“.

Großes Interesse an Aufstellungsversammlung

Das Interesse an der CSU-Aufstellungsversammlung war enorm, Mitglieder und zahlreiche Gäste drängten sich im Wirtssaal beim Landgasthof Ostermair, so dass ein Nebenzimmer einbezogen werden musste. „Beeindruckend“ nannte Landrat Stefan Löwl als Wahlleiter diese Resonanz und würdigte den Petershauser CSU-Ortsverband als „mitgliedergewinnstärksten“ im Landkreis. Formal als Kandidat vorgeschlagen wurde Johannes Stadler dann von CSU-Fraktionssprecher Gerhard Weber. Stadler erfülle umfassend das Anforderungsprofil an einen Bürgermeister, betonte Weber. „Er ist jemand, der den Menschen zuhört, nicht daherredet, sondern Dinge umsetzt, fest im Ort verankert ist.“ Probleme frühzeitig zu erkennen, Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen, „das liegt ihm aufgrund seiner beruflichen Erfahrungen im Blut“.

Dann ergriff ein strahlender Johannes Stadler selbst das Wort zur persönlichen Vorstellung. Neben seinem Engagement in verschiedenen Vereinen ging er auf seinen beruflichen Hintergrund ein. Nach Dualem Studium von Betriebswirtschaft und öffentlicher Verwaltung sowie Aufbaustudium in Wirtschaftspsychologie habe er lange Zeit im Sozialreferat der Stadt München ein Team von 120 Ehrenamtlichen geleitet, die sozial benachteiligte Menschen betreut haben. „Das hat meine Sichtweise auf soziale Gerechtigkeit und die Wichtigkeit des Ehrenamts maßgeblich geprägt“. Aktuell begleite er Veränderungsprozesse in der Verwaltung. „Dadurch fühle ich mich gut vorbereitet für das Bürgermeisteramt.“

Als Rathauschef möchte er „für Themen kämpfen, die mir am Herzen liegen.“ Dabei sei er überzeugt, dass nicht allein große Projekte zählen, „sondern auch kleine Dinge im Alltag das Leben in Petershausen lebenswert machen.“ Gemeinsam mit einem starken Team wolle er „Verantwortung übernehmen und die Zukunft gestalten.“ Ein ausführliches Wahlprogramm sei ausgearbeitet und werde auf der Homepage und bei Wahlveranstaltungen vorgestellt.