Am Freitag eröffnet der Brucker Christkindlmarkt auf dem Viehmarktplatz. Auch der Advent in Fürstenfeld bietet eine Premiere für Familien.
Fürstenfeldbruck - Auf dem Viehmarktplatz laufen die letzten Vorbereitungen. An den Bäumen hängen große Glaskugeln, an den Hütten Lichterketten und auch der kleinere Christbaum hat schon Kerzen. Wie es wirkt, zeigt sich erst, wenn OB Christian Götz und Festreferent Markus Droth den Christkindlmarkt am Freitag, 28. November, um 18.30 Uhr feierlich eröffnen. 30 Hütten bieten Freitag bis Sonntag von 14 bis 21 Uhr Kunsthandwerk, weihnachtliche Getränke und Kulinarisches an.
Das Programm der beiden Märkte
Christkindlmarkt:
Freitag, 28. November: 18.30 Uhr Eröffnung, Posaunenchor.
Samstag, 29. November: 17.30 Uhr Wuidmoos Musi, 19 Uhr Brucker Perchten & Rauhnachtsgesindl.
Sonntag, 30. November: 15 Uhr „Die Schneekönigin“; 16 Uhr „Die gestohlenen Plätzchen“; 17.30 Uhr Blaskapelle Maisach.
Freitag, 5. Dezember: 17.30 Uhr Jan Wannemacher.
Samstag, 6. Dezember: 16 Uhr Nikolausbesuch, 17.30 Uhr Alphornbläser Glching.
Sonntag, 7. Dezember: 15 Uhr „Kasperl und der Nikolaus“; 16 Uhr „Kasperl und die Lebkuchenhexe“; 17.30 Uhr Schülerblasorchester St. Ottilien.
Infos: www.fuerstenfeldbruck.de.
Advent in Fürstenfeld:
Freitag, 28. November: 16 Uhr Adventsanblasen, 17.30 Uhr Stadtkapelle.
Samstag, 29. November: 13 Uhr Drehorgelspieler, Flötenton & Tastenklang, 15 Uhr Weisen mit Stefanie & Simon Probst; 16 Uhr Landfrauenchor, 17 Uhr Brucker Perchten, 18 Uhr Blasmusik Schöngeising.
Sonntag, 30. November: 17 Uhr Bläser-Quintett der Kreismusikschule; 18 Uhr Blaskapelle Mammendorf.
Freitag, 5. Dezember: 17.30 Uhr Stadtkapelle
Samstag, 6. Dezember: 15.30 Uhr Nikolausbesuch; 16 Uhr Posaunenchor der Erlöserkirche; 17 Uhr Philharmonischer Chor; 18.15 Uhr Old School Big Band.
Sonntag, 7. Dezember: 16.15 Uhr Brucker Perchten; 18 Uhr Akkordeonorchester Maisach; 19 Uhr Bach-Chor.
Infos: www.adventinfuerstenfeld.de.
„Was der Bierpreis am Volksfest ist, ist der Glühweinpreis am Christkindlmarkt“, weiß Marktorganisator Daniel Brando. Die Tasse kostet 3,50 Euro, Kinderpunsch gibt es für drei Euro. Für Abwechslung ist gesorgt bei über 20 verschiedenen Sorten, verrät Brando. Beliebt seien Heidelbeer-Glühwein, Jagertee und Hirtentrunk und alkoholfreie Alternativen. Im vergangenen Jahr war der Glüh-Gin heißbegehrt. „Den gibt es in ganz speziellen Gefäßen.“
Beim Programm setzt die Stadt auf Bewährtes: Der Nikolaus kommt am 6. Dezember, die Brucker Perchten & Rauhnachtsgsindl treten zweimal auf, es gibt musikalische Auftritte und am Sonntag lockt jeweils um 15 und 16 Uhr das Kasperltheater mit wechselnden Stücken junge Besucher an. Die Hans-Kiener-Stiftung stellt am Stand des Vereins „Kurz mal helfen“ einen Wunschbaum für Menschen in schwierigen Lebenssituationen auf.
An den ersten beiden Adventswochen öffnet auch der Advent in Fürstenfeld auf dem Klosterareal seine Pforten. Viele Sterne und andere Leuchtelemente sorgen für vorweihnachtliche Stimmung. „Wir rüsten immer noch ein bisschen nach“, erzählt Organisatorin Michaela Landmann. Auf dem Indoor-Markt in der Tenne bieten rund 60 Aussteller Christbaumschmuck, Keramik, Holzkunst und vieles mehr. Eine Tasse Feuerzangenbowle, Bratwurst, Crêpes und Co. lassen sich im Stadtsaalhof an der Feuerschale genießen.
Das Begleitprogramm mit musikalischen Darbietungen, Kinderbasteln (jeweils bis 18 Uhr) und Kutschfahrten (sonntags 13 bis 16 Uhr) ist um einen Punkt erweitert worden: Sonntags um 14.30 Uhr können Kinder Weihnachtsgeschichten lauschen und ab 15 Uhr am Lagerfeuer Marshmallows grillen. „Wir wollten für Familien einen schönen Programmpunkt bieten“, so Landmann.
Weihnachtlich wird es auf dem gesamten Areal: In der Klosterkirche wird die Osterrieder Krippe ausgestellt, in der alten Schmiede gibt es eine Ausstellung der Inklusions- und Keramikgruppe und im Haus 10 gibt es erst Glaskompositionen und dann die Weihnachtsausstellungen der Künstlervereinigung. Geöffnet ist freitags von 14 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 20 Uhr.
Für Sicherheit sorgen in Fürstenfeld Betonpoller an allen Zugängen zum Stadtsaalhof. Auf dem Viehmarktplatz sind keine besonderen Vorkehrungen nötig, erklärt Brando. „Es gibt keine gerade Strecke zum Hineinfahren.“ So können die Besucher an beiden Orten in Weihnachtsstimmung kommen.