Dachau 1865 gewinnt im Schnellverfahren

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Gab in ihren Einzeln nicht einen Satz ab: Seoyoung Byun. © Marco Steinbrenner

Der Tischtennis-Bundesligist TSV Dachau gewann in Bingen souverän 6:2.

Nach nur zwei Stunden und 16 Minuten war schon alles vorbei: Die Bundesliga-Damen der Tischtennisabteilung des TSV Dachau 1865 feierten eine Woche nach dem ersten Saisonsieg daheim gegen den ESV Weil (6:2) den nächsten Erfolg. Das Team von Trainer Alexander Yahmed gewann mit 6:2 bei der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim.

Zur Belohnung verbesserte sich das Dachauer Quartett hinter den noch ungeschlagenen Mannschaften TSV 1909 Langstadt (8:0 Punkte) und TTC Berlin eastside (6:0) auf den 3. Tabellenplatz.

„Ich bin super zufrieden, es ist einfach gut gelaufen“, berichtete Yahmed. „Das war ein überraschend deutliches Endergebnis und ein insgesamt starker Auftritt meiner Mannschaft.“

Da Koharu Itagaki aufgrund ihrer Teilnahme an den Jugend-Weltmeisterschaften in Cluj-Napoca nicht zur Verfügung stand, musste Yahmed eine Veränderung in der Doppelbesetzung vornehmen. Sabine Winter und Dora Cosic, die bei ihrem Saison-Debüt in der ersten Mannschaft einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hatten, spielten zusammen und setzten sich nach kleinen Anlaufschwierigkeiten am Ende souverän in vier Sätzen gegen das bis dahin noch ungeschlagene Duo Lea Rakovac/Yelin Choi durch. Weniger erfolgreich verlief es dagegen für Seoyoung Byun und Naomi Pranjkovic, die sich Qi Shi und Elena Kuzmina geschlagen geben mussten.

In den vier Einzeln des oberen Paarkreuzes staunten die Zuschauer in Bingen nicht schlecht: Sowohl Abwehrspielerin Byun als auch Winter präsentierten sich in überragender Form. „Das ist vermutlich das beste vordere Paarkreuz der gesamten Liga“, stellte Bingens Sportvorstand Joachim Lautebach fest. Die beiden Dachauerinnen gaben nicht einen Satz ab.

„Ich hatte uns in den Spielen schon ein wenig stärker gesehen. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass die Begegnungen so deutlich in unsere Richtung verlaufen würden“, so Yahmed.

Einen „starken und guten Einstand“ attestierte der Dachauer Coach Cosic, die es in souveräner Art und Weise schaffte, Qi Shi nach zuvor vier Siegen die erste Saisonniederlage beizubringen. Die Kroatin empfahl sich mit dem 11:6, 11:2 und 11:8 für weitere Einsätze.

Dagegen läuft es bei Pranjkovic bislang alles andere als rund. „Naomi agiert aktuell ein wenig unglücklich. In den entscheidenden Phasen fehlen bei ihr häufig die richtigen Entscheidungen“, bilanzierte Yahmed nach der 0:3-Niederlage gegen eine stark aufgelegte Elena Kuzmina.

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