Nur ihre Mutter darf sie so nennen: So heißt "Rosenheim-Cops"-Star Marisa Burger wirklich

Bei einem ihrer Live-Auftritte sorgte Schauspielerin Marisa Burger, die sich über eine neue Hauptrolle freut, für eine Überraschung beim anwesenden Publikum, als sie verrät, dass in ihrem Ausweis ein anderer Name steht. Neu ist die Information nicht – zumindest Leser, die Burgers Autobiografie "Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war: Vom Mut, eigene Wege zu gehen" kennen, wissen, welchen Namen die 52-Jährige von ihren Eltern bekommen hat.

So heißt der "Rosenheim-Cops"-Star wirklich

Wie Marisa Burger – bekannt aus „Die Rosenheim-Cops“, die sogar schon mal vor dem Aus standen – in ihren Erinnerungen schildert, war ihre Familiengeschichte stark von katholischer Tradition und bayerischer Bodenständigkeit geprägt. „Der Glaube spielte sogar bei der Wahl unserer Vornamen eine Rolle. Wir drei Geschwister tragen biblische Namen, und alle beginnen mit ‚Ma‘: Martin, Matthias und Marisa.“

Weiter schreibt sie: „Eigentlich heiße ich Maria Theresia, doch in Bayern gibt es die Kurzform Maresa. Diese Variante mochte ich jedoch nie, deshalb änderte ich das ‚e‘ in der Mitte später zu einem ‚i‘.“

Nur ihre Mutter nennt sie bis heute Maresa. „Das ist aber auch ausschließlich ihr vorbehalten. Für meine Brüder bin ich schlicht ‘die Mesi’.“

Karin Thaler, Max Müller und Marisa Burger am Set von den "Rosenheim-Cops"
Karin Thaler, Max Müller und Marisa Burger am Set von den "Rosenheim-Cops" IMAGO / Revierfoto

Marisa Burger verabschiedet sich nach 25 Jahren von den „Rosenheim-Cops“

Nach fast einem Vierteljahrhundert in der Rolle der Sekretärin Miriam Stockl zieht Marisa Burger einen klaren Schlussstrich und verlässt die erfolgreiche ZDF-Serie. Der Grund: Sie möchte sich nach so vielen Jahren neu ausrichten und ihrem Leben wieder mehr Freiheit geben.

„Ich war sehr eingespannt in dem Leben, das ich für die „Rosenheim-Cops“ geführt habe – durch die Drehpläne, meine Freizeit, andere Projekte. Das war schon sehr einengend“, erklärt die Schauspielerin, die kürzlich ihren 52. Geburtstag gefeiert hat. Sie habe gemerkt, dass sie ein Freigeist sei, „und diesen Freigeist möchte ich noch einmal leben“. Dazu gehöre für sie auch der Mut, die gewohnte Komfortzone endgültig zu verlassen.