„Jeder kann die Tabelle lesen“

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Innenbandverletzung: Torhüter Max Engl wird in Landsberg definitiv fehlen. © bruno haelke

Der Fußball-Bayernligist FC Pipinsried ist zu Gast beim heimstarken TSV Landsberg – ein richtungsweisendes Spiel.

Beim letzten Auswärtsspiel des Jahres erwartet den FC Pipinsried in der Fußball-Bayernliga Süd ein echter Kracher: Das Team aus dem Dachauer Hinterland ist beim Tabellenzweiten TSV Landsberg zu Gast. Anpfiff im C3-Sportpark in Landsberg ist um 14 Uhr.

Landsberg ist mit Spitzen㈠reiter TSV 1860 München II punktgleich. Der FCP hat bereits sechs Punkte Rückstand auf die Lechstädter, die das Hinspiel in Pipinsried mit 2:1 gewonnen haben.

Eine Woche nach der herben 1:4- Heimniederlage gegen den SV Kirchanschöring wartet auf den FC Pipinsried demnach die nächste Hammer-Aufgabe. Dabei spielt die bislang zweitstärkste Heimmannschaft der Liga gegen die beste Auswärtsmannschaft. Die Landsberger sind zuhause noch ungeschlagen, neben fünf Siegen stehen vier Remis auf dem Tableau. Pipinsried hat auswärts fünf Siege eingefahren, hinzu kommen drei Remis und eine Niederlage.

Mit Blick auf die Tabelle ist klar, dass Landsberg den Vorsprung auf den FC Pipinsried mit einem Sieg schon auf neun Punkte ausbauen kann.

„Beide Teams kennen sich, riesengroße Geheimnisse voreinander gibt es nicht“, so der Landberger Trainer Christoph „Gies“ Rech. Zumindest in der Vorrunde entsendete der TSV einen Kiebitz aufs Pipinsrieder Trainingsgelände, um taktische Dinge zu erfahren. Mit Erfolg, wie es sich dann am Spieltag herausstellte. Nun, am vergangenen Donnerstag wurde, wohl auch auf Grund der eisigen Kälte, kein Kiebitz gesichtet, doch Rech wird sich etwas einfallen lassen. „Wir wollen unser Spiel offensiv und mit Aggressivität durchsetzen, wir spielen zuhause und wollen gewinnen.“

Sein Pipinsrieder Pendant Roman Langer hat mit seinem Team die Niederlange gegen Kirchanschöring aufgearbeitet. Vieles sei an diesem Samstag zusammengekommen, so der Pipinsrieder Coach. „Wir müssen jetzt in Landsberg alles reinhauen“, es wird bestimmt ein geiles Spiel“, sagt Langer. Um den Anschluss nach oben zu halten, sei ein Sieg notwendig. „Jeder kann die Tabelle lesen. Wenn wir gewinnen, dann sind wir auf drei Punkte dran und können im Frühjahr wieder voll angreifen.“

Landsberg hat eine Top-Offensive

Es wird spannend zu verfolgen sein, wie sich die Pipinsrieder Defensive gegen die „Super-Offensive“ des TSV Landsberg mit Maxi Berwein und Jeton Abazi (jeweils sieben Tore), Daniele Sgodzaj (acht Tore) und und Max Seemüller (sechs Tore) schlagen wird.

Langer muss auf auf Torwart Max Engl und Jonas Lindner verzichten, die beide mit Innenbandverletzungen außer Gefecht gesetzt sind. Engl und Lindner werden augenscheinlich dem FCP in diesem Jahr nicht mehr zu Verfügung ㈠stehen.

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