12,25 Millionen Euro schwere Lerchenfelder Feuerwache feiert „Dichtfest“

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Mit Richtkrone und Richtspruch wurde am Dienstag das offizielle „Dichtfest“ der künftigen Lerchenfelder Feuerwache gefeiert. © Mann

Bis Oktober 2026 entsteht in Lerchenfeld eine erweiterte Feuerwache mit modernen Sozial- und Schulungsräumen für 120 Einsatzkräfte.

Freising – Bereits 2012 hatte die Feuerwehr den ersten Anlauf unternommen für eine neue Wache 2 in Lerchenfeld. Verschiedenste Lösungen standen seitdem zur Diskussion. Sogar ein Komplettabriss war mal angedacht, ein Interimszelt hätte für die Bauzeit aufgestellt werden sollen. Aus Lärmschutzgründen mussten Pläne aber eingestampft werden. Ende 2023 hatte der Stadtrat dann nach langem Hin und Her endgültig den Startschuss für „das dringendste Feuerwehrprojekt in Freising“ gegeben, wie Stadtbrandinspektor Oliver Sturde die Erneuerung und Erweiterung der Feuerwache 2 in Lerchenfeld einmal bezeichnet hat. Schließlich wurde die Feuerwache 2 bereits 1974 erbaut, als Freising nicht einmal 33 000 Einwohner hatte und 30 Floriansjünger in Lerchenfeld Dienst taten.

Standesgemäß wurde das Fest vom Spielmannszug der Freisinger Feuerwehr musikalisch umrahmen.
Standesgemäß wurde das Fest vom Spielmannszug der Freisinger Feuerwehr musikalisch umrahmen. © Mann

Inzwischen hat Freising knapp 50 000 Einwohner, in Lerchenfeld verrichten 120 Einsatzkräfte ihren Dienst. Jetzt konnte man Richtfest oder genauer gesagt „Dichtfest“ (der Bau ist wetterfest) dafür feiern, dass die Feuerwache im rückwärtigen Bereich der bestehenden Fahrzeughalle erweitert wird. Die Kosten betragen gemäß Projektbeschluss des Stadtrats im November 2023 12,25 Millionen Euro. Das bestehende Feuerwehrgebäude bleibt dabei weitestgehend erhalten und wird modernisiert. Die Stadt Freising hatte einen Architektenwettbewerb in Auftrag gegeben, der für ein Vorhaben dieser Größenordnung nötig ist. Zahlreiche Bewerber reichten Entwürfe ein, am Ende machte das Büro von KPT-Architekten aus Freising das Rennen. Die Detailplanung und Bauausführung wurde vom Architekturbüro Gmeiner aus Freising realisiert.

In dem dreistöckigen Neubau sollen Sozial-, Bereitschafts- und Schulungsräume entstehen. Im hinteren Grundstücksbereich erfolgt zudem der Neubau eines einstöckigen Garagengebäudes. Die Bauzeit für das Projekt ist bis Oktober 2026 geplant. Dann hat die Platznot der Einsatzkräfte ein Ende.