Jugendleiterforum in Geretsried: Wie Vereine engagierte Helfer gewinnen können

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Jugendleiterforum Geretsried 1.jpg © Stadt Geretsried

Im Geretsrieder Rathaus fand das 13. Jugendleiterforum statt. Vertreter verschiedener Vereine und Organisationen tauschten sich über die Gewinnung und Bindung von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus.

Geretsried – Kürzlich fand das 13. Jugendleiterforum der Stadt Geretsried statt. Unter dem Schwerpunktthema „Engagierte gewinnen und binden, (Vereins-)Funktionen besetzen“ kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Institutionen und Organisationen im kleinen Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Sie alle sind in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv, wie Rathaus-Sprecher Thomas Loibl berichtet.

Jugendleiterforum Geretsried – Engagement verdient Wertschätzung

„Unsere Vereine und Jugendgruppen leisten einen unschätzbaren Beitrag für das soziale und kulturelle Leben in unserer Stadt“, wird Geretsrieds Bürgermeister Michael Müller (CSU) in dem Bericht zitiert. Das Jugendleiterforum sei ein starkes Zeichen dafür, dass Engagement Unterstützung und Wertschätzung verdiene. Wer junge Menschen begeistern wolle, brauche nicht nur Leidenschaft, sondern auch das richtige Handwerkszeug – „genau das bietet dieses Forum“, war sich Müller sicher.

Der Vorschlag für das Thema der Veranstaltung kam aus den Reihen der Vereine. Es ging um die Frage, wie Menschen langfristig für ehrenamtliches Engagement begeistert werden können. Und darum, wie es gelingt, Vereinsfunktionen verantwortungsvoll zu besetzen und die junge Generation zum Mitmachen zu motivieren.

Diesen Fragen widmete sich Unternehmens- und Vereinsberater Michael Blatz, Referent des Abends. Er gab einen „praxisorientierten Workshop, der wertvolle Einblicke ins Vereins- und Organisationsmanagement bot“, resümiert Rathaus-Sprecher Loibl.

Offener Austausch und Vernetzung

Referent Blatz habe individuelle Lösungsansätze vorgestellt, „um bestehendes Engagement zu fördern und neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu gewinnen“. Im Anschluss bot das Forum Raum für offenen Austausch und Vernetzung. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und voneinander zu lernen, teilt Loibl weiter mit.

Das Jugendleiterforum diene nicht nur der Weiterbildung und dem Erfahrungsaustausch, sondern fördere auch die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung. Besonders erfreulich sei laut dem Sprecher, dass das Forum heuer erneut als Auffrischungskurs für die „Jugendleitercard“ angerechnet würde.

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