Kontrollwoche der Polizei am Tegernsee: Paketfahrer ohne Führerschein flüchtet vor Beamten

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Die intensive Kontrollwoche am Tegernsee der Polizeiinspektion Bad Wiessee deckte zahlreiche Verstöße auf. (Symbolbild) © Jan Woitas/dpa

Fünf Autofahrer unter Drogeneinfluss und ein Paketfahrer ohne Führerschein sind das Ergebnis einer intensiven Kontrollwoche rund um den Tegernsee der Polizeiinspektion Bad Wiessee.

Tegernseer Tal – Fünf Autofahrer unter Drogeneinfluss und ein Paketfahrer ohne Führerschein – die intensive Kontrollwoche der Polizeiinspektion Bad Wiessee am Tegernsee deckte zahlreiche Verstöße auf. Die Verkehrskontrollen fanden in der ersten Novemberwoche statt und hatten neben der Überprüfung von Geschwindigkeit, Handynutzung am Steuer und Gurtpflicht auch die Fahrtüchtigkeit von Fahrern und Fahrzeugen im Fokus.

Wie die Polizei mitteilt, stellten die Beamten neben verschiedenen geringfügigen Ordnungswidrigkeiten, insbesondere Geschwindigkeitsübertretungen, vor allem fünf Fahrzeugführer fest, die erkennbar unter Drogeneinfluss standen. In den meisten Fällen ging der auffälligen Fahrweise ein Cannabiskonsum voraus.

Die betroffenen Fahrer, im Alter von 16 bis 48 Jahren, erwartet nun ein Bußgeld von jeweils 500 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg. Darüber hinaus werden die zuständigen Fahrerlaubnisbehörden informiert, die die Eignung der Betroffenen zum Führen eines Kraftfahrzeugs kritisch prüfen werden. Wer unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet damit nicht nur andere, sondern auch den eigenen Führerschein, betont die Polizei.

Fünf Fahrer unter Drogen gestoppt

Einen weiteren Vorfall verzeichneten die Wiesseer Beamten am Donnerstag (6. November) gegen 10.15 Uhr. Ein 21-jähriger Paketdienstleister aus Bamberg, der mit einem Kleintransporter unterwegs war, hatte beim Anhalten durch die Polizei seinen Führerschein nicht dabei – und versuchte zudem, zu Fuß zu fliehen.

Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Gegen ihn wurde daraufhin ein Strafverfahren eingeleitet. Im Fahrzeug fanden die Beamten außerdem ein akustisches Radarwarngerät, was mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet wird.

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