Volksspielgruppe Altenerding plant neue Stücke und Projekte

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Erstattete Bericht: VSG-Vorsitzender Erich Peinelt beim Lindenwirt in Bergham. © Wolfgang Krzizok

Im Bauernhausmuseum wird im November "Pippi Langstrumpf" aufgeführt, 2028 sind die Schwedenspiele zum Stadtjubiläum noch offen.

Erding – Die Volksspielgruppe (VSG) Altenerding ist wieder in ruhigerem Fahrwasser und hat heuer sowie auch in Zukunft wieder viel vor. Das wurde in der Jahreshauptversammlung beim Lindenwirt deutlich. Vorsitzender Erich Peinelt blickte zurück, nach vorne, und sogar weit nach vorne, bis ins Jahr 2028. Dann wird die Stadt Erding 800 Jahre alt, und es wären eigentlich wieder die Schwedenspiele an der Reihe.

Gedenkminute für Bruno Hermann

Die Mitgliederzahl der VSG hat sich nur um sechs Personen auf 259 verringert. Knapp 50 von ihnen waren zur Versammlung gekommen. Mit einer Gedenkminute wurde Bruno Hermann gedacht, der im Februar im Alter von 66 Jahren verstarb.

Nachdem es in der Jahreshauptversammlung 2024 zu einigen Unstimmigkeiten und teils heftigen Diskussionen gekommen war, freute sich Peinelt darüber, „dass sich die Wogen wieder geglättet haben und die normale Vereinsarbeit aufgenommen werden konnte“. Und er ergänzte: „Unter normaler Vereinsarbeit verstehe ich die Organisation und Durchführung von Theaterstücken und die Förderung des Vereinsgedankens.“

Der Vorsitzende blickte auf verschiedene Veranstaltungen zurück: Lebende Krippe, Weihnachtsfeier, Ramadama oder das Starkbierfest, an dem sich die VSG mit zwei Sketchen beteiligte. Auch heuer werde es wieder eine Lebende Krippe geben, „diesmal mit Kind“, sagte er mit schmunzelndem Blick auf Anna-Lisa Patra. Auch bei der Eröffnung des umgebauten Stahl-Museums im April werde die VSG dabei sein. Sehr erfreulich sei, dass Franziska Undis die Leitung des Impro-Theaters übernommen habe. Dringend werde noch jemand gesucht, der sich der Vereinschronik annimmt.

In Vertretung von Kassierin Stefanie Kreklau gab ihre Stellvertreterin Carmen Henning einen verkürzten Kassenbericht ab. 6000 Euro habe der Verein an Mitgliedsbeiträgen eingenommen. Die Produktion des Stücks „Dracula“ habe bei einem Gesamtbudget von 100 000 Euro lediglich einen Gewinn von 1000 Euro eingebracht. „Die Anzahl der Zuschauer blieb hinter den Erwartungen zurück.“ Das Budget der aktuellen Produktion „Pippi Langstrumpf“ liege bei rund 7500 Euro. Ein Bericht der Kassenrevisoren sowie die Entlastung des Vorstands sei nicht erforderlich, erklärte Peinelt, „weil es heuer keine Neuwahlen gibt“.

Was die Theaterstücke betrifft, so wird Anfang November im Bauernhausmuseum „Pippi Langstrumpf“ gespielt, an der Theaterkasse in der Stadthalle gebe es noch Restkarten. Die Proben für die Passionsspiele im März und April (wir berichteten) beginnen Anfang Januar. Ab Mitte Juni werde als Freiluft-Stück „Kohlhiesels Töchter“ aufgeführt. „Wir haben wieder das Bauernhausmuseum gewählt, weil die Stadthalle von April bis Oktober wegen Umbaumaßnahmen geschlossen ist“, erklärte Peinelt.

Was die VSG anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums mache, werde noch entschieden, meinte der Vorsitzende. „Die Schwedenspiele sind problematisch wegen der Umbauarbeiten in der Landshuter Straße“, sagte Peinelt. Es gebe ja auch einen historischen Umzug. „Vielleicht spielen wir auch wieder die ,Halbseidenen Jahre‘, oder ganz was Neues“, stellte er fest. Die VSG werde auf alle Fälle im Organisationskomitee vertreten sein.

Appell zum gegenseitigen Respekt

Abschließend gab Peinelt den Mitgliedern noch mahnende Worte mit auf den Weg. „Ich finde, es wurde zwar etwas besser, aber es fehlt immer noch stark am gegenseitigen Respekt – nicht nur vereinsintern, sondern ganz allgemein“, betonte er. „Ich wünsche mir für die Zukunft eine Abkehr von persönlichen Angriffen. Nicht jeder gegen jeden, sondern ein Miteinander.“

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/volksspielgruppe-altenerding-plant-neue-stuecke-und-projekte-94009939.html