In der Gemeinde Weil geschieht jedes Jahr etwas ganz Besonderes – und zugleich Unheimliches. Wenn der Oktober naht und die Schatten länger werden, verwandelt sich das beschauliche Heim von Benny und Cindy Schlee in ein wahres Horrorhaus – ein Ort des Schreckens, der Spannung und des Staunens. Seit etlichen Jahren öffnet das Ehepaar immer pünktlich zu Halloween die Tore zu ihrem privaten Spukhaus – und jedes Jahr steht es unter einem neuen, gruseligen Motto.
Weil - Was einst mit ein paar Spinnweben und einem selbstgebastelten Skelett im Vorgarten begann, ist längst zu einem Großereignis geworden. Schon Wochen vorher werkeln Benny und Cindy mit der Hilfe von Freunden und Familienmitgliedern an der nächsten schaurigen Attraktion. Sie sägen, malen, dekorieren und tüfteln – manchmal bis spät in die Nacht. Ihr Ziel: Besucher jeden Alters zu begeistern, zu erschrecken und ihnen ein Erlebnis zu bieten, das sie so schnell nicht vergessen.
Das Horrorhaus in Weil: Gruselgarantie zu Halloween
Es soll schaurig sein, aber immer auch familienfreundlich. Kinder sollen sich gruseln – aber nicht weinend wieder rauslaufen. Deshalb achten die beiden bei der Konzeption darauf, eine gute Balance zwischen Schockeffekten, gruseliger Atmosphäre und spielerischen Elementen zu schaffen. Jedes Jahr wird ein neues Thema gewählt: Letztes Jahr war es ein verfluchter Zirkus, in dem nichts so war, wie es scheint. Kein Thema soll wiederholt werden, denn die Besucher sollen jedes Mal aufs Neue überrascht werden. Wenn jemand sagt: ‚Das war dieses Jahr noch besser als letztes Jahr‘, dann wissen die beiden, dass sich die Arbeit gelohnt hat.
Der Eintritt ist kostenlos, doch Spenden werden gerne angenommen. Das meiste davon wird in neue Requisiten, Technik und Materialien investiert – denn das Horrorhaus wächst jedes Jahr ein Stück mehr. Familie und Freunde unterstützen das Projekt mit Begeisterung: Einige stellen sich als Schausteller zur Verfügung, andere helfen beim Aufbau oder übernehmen andere anfallende Aufgaben während des Spektakels.
Das Horrorhaus der Familie Schlee ist mehr als nur eine Halloweenattraktion. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, ein kreatives Highlight und ein Ort, an dem Jung und Alt zusammenkommen – um gemeinsam zu gruseln, zu lachen und den Nervenkitzel zu genießen. Wer einmal dort war, kommt wieder. Und wer es noch nicht erlebt hat, sollte sich den 31. Oktober von 18 bis 22 Uhr vormerken, um in der Meringer Straße vorbeizuschauen. Denn eines ist sicher: Keiner inszeniert den Spuk mit so viel Herzblut wie Benny und Cindy Schlee.
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