Die Gemeinde Ismaning informiert über die Bedeutung des fairen Handels und weist auf die regelmäßigen Verkaufszeiten für fair gehandelte Produkte hin.
Ismaning – Der Eine-Welt-Handel Ismaning bietet seine Waren am Donnerstag, 6. November, von 14.30 bis 16.30 Uhr an der Gemeindebibliothek sowie am Sonntag, 2. November, im Anschluss an den Gottesdienst im Innenhof der Katholischen Kirche an. Kaffee, Kakao, Schokolade und exotische Früchte bereichern nicht nur den Speiseplan, sondern jede Kaufentscheidung beeinflusst auch die Lebensbedingungen zahlreicher Menschen weltweit und die Zukunft des Planeten. „Beim Genießen sollten wir uns jedoch immer wieder bewusst machen, dass sich jede Kaufentscheidung nicht nur unseren Speiseplan beeinflusst, sondern auch auf die Zukunft zahlreicher Menschen und unseres Planeten“, betont die Gemeinde.
Verzicht auf umweltschädliche Pestizide ist zentrale Anforderung
Das Fairtrade-Programm zeige, dass nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Umwelt- und Naturschutz sowie menschenwürdige Arbeit Hand in Hand gehen können. „Der faire Handel garantiert Kleinbauern Mindestpreise, stabile Handelsbeziehungen und hilft bei der Vermarktung ihrer Produkte. Das schafft nicht nur Planungssicherheit, sondern führt vor Ort zu spürbaren Verbesserungen der Lebensbedingungen“, heißt es weiter. Ein Verzicht auf umweltschädliche Pestizide sei zudem eine zentrale Anforderung im internationalen Fairtrade-System. Als Fairtrade-Town legt Ismaning besonderen Wert darauf, dass viele faire Produkte vor Ort erhältlich sind.
Neben Supermärkten, Bäckereien, Drogerien und Cafés bietet insbesondere der Eine-Welt-Laden ein vielseitiges und faires Sortiment an. „Der Eine-Welt-Handels Ismaning verkauft fair gehandelte Produkte jeden ersten Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr an der Gemeindebibliothek und jeden ersten Sonntag im Monat im Anschluss an den Gottesdienst im Innenhof der Katholischen Kirche“, teilt die Gemeinde mit.
Der faire Handel trage laut Gemeinde bereits dazu bei, menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen für zwei Millionen Menschen und ihre Familien im globalen Süden zu schaffen. „Halten wir daran fest und steigern wir diese Zahl. Wir bauen auf unsere starken Fairtrade-Partner vor Ort – Kirchengemeinden, Vereine, Schulen und Geschäfte“, so die Gemeinde Ismaning.
af
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