Es sind oft die kleinen Wörter, die bleiben. Nicht die großen Sätze, sondern die kurzen Rufe, die man in Italien unterwegs hört. 7 italienische Wörter, die nach mehr klingen.
Es sind oft die kleinen Wörter, die bleiben. Nicht die großen Sätze, sondern die kurzen Klänge, die man in Italien auf der Straße hört – morgens an der Bar, wenn der Espresso zischt, oder abends, wenn sich die Nachbarn ein letztes „buonanotte“ zurufen. Diese sieben Wörter erzählen vom Alltag in Italien, von Nähe, Freundlichkeit und dieser unangestrengten Wärme, die man meistens vermisst, wenn man wieder zu Hause ist, schreibt la-bella-vita.club.
„Buongiorno“
Ein Gruß, der nie gleich klingt. In Rom hallt er laut durch die Straßen, in kleinen Dörfern klingt er leiser, fast vertraulich. „Buongiorno“ ist mehr als Höflichkeit – es ist ein kurzer Moment der Zugewandtheit. Vielleicht beginnt ein italienischer Tag deshalb ein bisschen freundlicher.
„Andiamo“
Ein Wort, das Bewegung atmet. „Andiamo!“ – und schon ist der Tag in Schwung. Doch was im Deutschen nach Drängen klingen würde, ist in Italien Einladung. Es meint: „Komm mit.“ Ein gemeinsamer Aufbruch – leicht, selbstverständlich, lebendig.
„Va bene“
Zwei Silben, die Gelassenheit lehren. „Va bene“ – alles gut. Es ist der Satz, mit dem man kleine Pannen abfedert: den verlorenen Bus, die überlaufene Soße, den verspäteten Freund. Wo andere aufstöhnen, zucken Italiener die Schultern. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Zuversicht.
„Grazie“
Ein Dank, der nie mechanisch klingt. „Grazie“ wird mit einem Tonfall gesagt, der aufrichtig ist, fast warm und klingt im Deutschen auch nach Grazie. Es ist kein Reflex, sondern ein kleines Innehalten. Ein stilles Zeichen von Aufmerksamkeit, das den Alltag weicher macht.
„Che bello!“
Ein spontaner Ausruf, in der Regel begleitet von einem Lächeln. „Che bello!“ – wie schön! Es gilt selten dem großen Ereignis, fast immer dem kleinen Glück: einem Sonnenstrahl, einem gelungenen Essen, einer guten Nachricht. Ein Wort, das Freude hörbar macht.
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„Piano piano“
Langsam, langsam. „Piano piano“ ist keine Ermahnung, sondern eine Erinnerung: Man darf sich Zeit lassen. Man hört es beim Essen, beim Spazieren, beim Leben. Ein Satz, der alles entschleunigt – ohne es zu sagen.
„Perfetto“
Ein Wort für den gelungenen Moment. Wenn der Cappuccino genau richtig ist, der Himmel klar und der Tag einfach gut läuft – „perfetto“. Kein Superlativ, kein Pathos. Nur Zufriedenheit im besten Sinn.