22.000 Fahrgäste mehr als in der letzten Saison verzeichnete die Bayerische Seenschifffahrt auf dem Ammersee. Am Kirchweihsonntag schipperten die vier Dampfer zum letzten Mal in diesem Jahr über Bayerns drittgrößten See
Ammersee - Mit den Fahrgastzahlen von rund 296.000 (2024: 274.000) zeigte sich Michael Grießer, Geschäftsführer der Bayerischen Seenschifffahrt, „angesichts des durchwachsenen Sommers sehr zufrieden“. Laut dem Deutschen Wetterdienst DWD verzeichnete Bayern diesen Sommer 720 Sonnenstunden, was über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Obwohl der Juli von wechselhaftem und teils nassen Wetter geprägt war.
An den Schönwettertagen ab dem 20. April seien laut Grießer die Motorschiffe „MS Utting“ und „MS Augsburg“ sowie die Radmotorschiffe „RMS Dießen“ und „RMS Herrsching“ von Ausflüglern und Urlaubern „sehr gut“ frequentiert worden. Neben dem Linienverkehr waren auch die Charterfahrten mit geschlossenen Gesellschaften, Schlemmer- oder Tanzabenden durchwegs gut gebucht. Insgesamt sei die Saison ohne besondere Vorkommnisse verlaufen.
Über die Wintermonate wird die Ammersee-Flotte in der Stegener Werft gründlich gewartet und aufpoliert. So werden die beiden Hauptmotoren des MS Augsburg generalüberholt und die Lager der Schaufelräder des RMS Herrsching umfassend gewartet. Die Arbeit der Stegener Mannschaft beschränkt sich außerhalb der Saison nicht nur auf die Wartung der Schiffe. Sie ist auch für die Stege rund um den Ammersee zuständig. So steht aktuell in Dießen der Neubau des Anlegesteges an.