Erschreckende Bilder: Wintersport-Star verpasst Olympia nach Horror-Verletzung

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Eine Narbe wie ein Donnerschlag: Flora Dolci zeigt die Spuren der OP und muss ihren Olympia-Plan beerdigen. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

Grenoble – Es sollte ein glücklicher und abenteuerlustiger Geburtstagsausflug werden – doch der Ehrentag endete für Flora Dolci in einem Albtraum: Die französische Skilangläuferin stürzte beim Paragliden und erlitt einen schweren Wirbelbruch. Die 26-Jährige musste anschließend operiert werden – und ihr Olympia-Traum ist geplatzt.

Nach einem verhängnisvollen Unfall mit anschließender OP muss Skilangläuferin Flora Dolci nach vorne blicken. © Flora Dolci Instagram

Auf Instagram schildert Dolci nun in aller Offenheit die dramatischen Stunden nach dem Eingriff. Ärztinnen und Ärzte fixierten ihre Lendenwirbelsäule mit acht Schrauben. Aufnahmen der OP-Narbe, die sich über weite Teile des Rückens zieht, zeigen das Ausmaß der Horror-Verletzung. Die Bilder sind nichts für schwache Nerven.

Wintersport-Star Flora Dolci verpasst Olympia nach Horror-Verletzung

„Der Arzt erklärte mir, dass es schlimmer ist, als man dachte: Er ist überrascht, dass ich meine Beine noch bewegen kann, denn ein Teil meines vierten Lendenwirbels ist gebrochen – an einer Stelle, die aus Nerven des Rückenmarks besteht“, berichtet Dolci in dem Instagram-Post. Zuvor hatte sie zeitweise kein Gefühl in den Beinen gespürt, führt sie weiter aus.

Der Unfall passierte ausgerechnet an Dolcis 26. Geburtstag. Nach dem Sturz wurde sie in Grenoble operiert. Frankreichs Teamarzt Thibault Barbe sagte der L’Équipe, Dolci könne laufen, bleibende Schäden seien nicht zu erwarten – die vollständige Leistungsfähigkeit werde aber erst in etwa sechs Monaten zurückkehren. Immerhin eine gute Nachricht.

Sportlich wiegt der Schock doppelt schwer: Dolci war im vergangenen Winter als Gesamt-27. stärkste Französin im Weltcup. Ihr bestes Ergebnis holte sie im Engadin über 20 Kilometer Freistil als Sechste; bei der WM in Trondheim lief sie über 50 Kilometer unter die Top Ten. Doch nach dem dramatischen Unfall ist klar: Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo verpasst sie sicher – die Saison 2025/26 ist für sie gelaufen.

Doch Dolci muss nun den Blick nach vorne richten: Mit der Perspektive auf sechs Monate bis zur vollen Belastbarkeit bleibt Zeit, ihre Stabilität und Kraft gezielt zurückzuerobern. Frankreichs Team verliert zwar eine der formstärksten Läuferinnen, doch das Wichtigste: Die Gefahr dauerhafter Schäden ist gebannt. (kus)

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