Berufsinformationsmesse in Germering zieht 2000 Schüler an

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Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft hat zum 11. Mal die Berufsinfo-Messe ausgerichtet. Das Foto zeigt bei der Eröffnung Vertrete der Orga-Teams mit (v.l.) Stefan Wiesheu (Elternbeirat Max-Born-Gymnasium/MBG), Carsten Wibranski (stellv. Leiter Realschule), Claudia Wagenführer (Rektorin der Kerschnesteinerschule), Thomas Höhenleitner (MBG-Direktor), Barbaras Müller, MBG-Elternbeirat), Rita Bovenz (Leiterin Carl-Spitzweg-Gymnasium), OB Andreas Haas), Verena Mergelkamp (MBG-Elternbeirat) und Jürgen Biffar (Wirtschaftsverband, Digiclub). © Klaus Greif

Über 100 Unternehmen und zahlreiche Vorträge informierten Jugendliche auf der BIM über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierewege.

Germering – Die Berufsinformationsmesse (BIM) der Germeringer Schulen konnte auch bei ihrer 11. Auflage mit Superlativen aufwarten. Mehr als 100 Unternehmen, Betriebe, Behörden und Bildungseinrichtungen gaben im Schulzentrum und an der Kreuzlinger Straße über 2000 Schülern Tipps zur Berufswahl. Zudem wurden rund 40 Vorträge angeboten. Der Andrang war so groß, dass sämtliche Parkplätze im Umfeld bereits eine halbe Stunde vor Beginn belegt waren.

Berufsinfomesse Germering 2025
An den Ständen aller anwesenden Firmen und Einrichtungen – hier in der Realschulhalle – herrschte durchwegs großer Andrang. © Klaus Greif

Ausgerichtet wird die Messe vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Wirtschaftsverbands. Eine entscheidende Rolle bei Vorbereitung und Durchführung spielen die Elternbeiräte, bei denen sich Oberbürgermeister Andreas Haas zur Eröffnung in der Aula der Realschule besonders bedankte. Der Berufsinfotag sei etwas Besonderes, betonte Haas: „Das ist eine tolle Sache für den Bildungsstandort Germering.“ Als er Anfang der 1980er-Jahre selbst vor der Berufswahl gestanden habe, habe es ein solches Angebot noch nicht gegeben – „vielleicht wäre ich sonst gar nicht Oberbürgermeister geworden“.

Jürgen Biffar vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft zeigte sich stolz, die BIM zum 11. Mal durchführen zu können. Neu sei in diesem Jahr eine Befragung von Schülern und Firmen, um herauszufinden, was künftig verbessert werden könne.

Großer Andrang bei der Polizei

Beim Rundgang durch die Messehallen – mit Ständen in den Aulen und Mensen der Realschule und des Carl-Spitzweg-Gymnasiums sowie in der Realschul-Halle – zeigte sich schnell, wie groß das Interesse war. Besonders lang war die Schlange am Stand der Bundespolizei. Zwei Schüler der Kerschensteiner Schule, die von einem Polizeivertreter wissen wollten, was der Stern auf seiner Uniformjacke bedeutet, erklärten, sie könnten sich gut vorstellen, sich bei der Polizei zu bewerben.

Der Vertreter am Stand freute sich über das Interesse, machte aber auch deutlich, dass der Weg zur Polizei anspruchsvoll sei: „Man muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen und nicht ganz einfache Prüfungen bestehen. Aber wir brauchen Nachwuchs. Es könnten noch mehr sein.“

Auch die Stadt Germering war mit einem Team vertreten. Martina Klein-Minigshofer und Kerstin Kleff warben mit einer Auszubildenden für die Berufsmöglichkeiten bei der Stadtverwaltung. „Die BIM ist jedes Jahr eine super Gelegenheit, um uns zu präsentieren“, meinte Klein-Minigshofer.

Dass die Agentur für Arbeit selbst ausbildet, machte Andreas Blank deutlich: „Ja, auch wir suchen Auszubildende. Wir sind heute in einer Doppelrolle hier vertreten.“