Auffahrunfälle auf der A8 sorgen für langen Stau im Berufsverkehr

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. Dachau
  4. Dachau

Kommentare

Im rund acht Kilometer langen Rückstau ereignete sich ein weiterer Unfall: Diese drei Autos wurden dabei ineinander geschoben. Der Fahrer des mittleren Fahrzeugs wurde leicht verletzt. © cst

Nach mehreren Unfällen auf der A 8 zwischen Sulzemoos und Dachau kam es am Mittwochmorgen zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Autobahn.

Landkreis - Um 6.45 Uhr ging bei der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck die erste Mitteilung zu einem Verkehrsunfall ein, mit mehreren beteiligten Pkw auf dem linken und mittleren Fahrstreifen der A 8 West Richtung München, kurz vor der Anschlussstelle Dachau/Fürstenfeldbruck, wie die Polizei in ihrem Pressebericht mitteilte.

Demnach fuhr ein auf dem linken Fahrstreifen fahrender VW einem vorausfahrenden Pkw Opel auf, der verkehrsbedingt abbremsen musste. Ein nachfolgender VW musste aufgrund des Auffahrunfalls bis zum Stillstand abbremsen. Der dahinterfahrende Fahrer eines Dacia erkannte das stehende Fahrzeug zu spät und versuchte nach links auszuweichen. Dabei touchierte der Dacia den VW am rechten Fahrzeugheck und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.

Alle vier Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Insassen blieben ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt, so die Polizei.

Ein zweiter Unfall ereignete sich wenig später im Rückstau nach der Anschlussstelle Sulzemoos, als der Fahrer eines Ford das Stauende zu spät erkannte und auf einen Hyundai auffuhr. Der Hyundai wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen stehenden Audi aufgeschoben.

Auch diese drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Fahrer des Hyundai kam mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Die Auffahrunfälle im morgendlichen Berufsverkehr hatten erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen zur Folge. Die Verkehrssperrungen konnten erst nach rund zwei Stunden vollständig aufgehoben werden.

Zur Absicherung der Unfallstellen waren unter anderem die autobahnplus services GmbH sowie die Freiwilligen Feuerwehren Geiselbullach, Wiedenzhausen, Sulzemoos und Feldgeding im Einsatz.